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Servicemeldung

Herumtollen erlaubt – Kinderzimmer sicher einrichten

  • Hochwertige Möbel sind langfristig günstiger
  • Auf schadstofffreie Materialien achten
  • Sicherheitscheck regelmäßig wiederholen

Bochum, 13.02.2018. Ein Stuhl ist ein Stuhl. Ein Bett ist ein Bett. Manchmal ist ein Stuhl aber auch ein Ufo und ein Bett ein Piratenschiff, das bei schwerem Sturm auf den Wellen schaukelt. Alles eine Frage der Fantasie. In seinem Zimmer soll sich ein Kind wohlfühlen – schlafen, spielen, toben sowie Möbel und Spielzeug so nutzen, wie es in sein Spiel passt. Wäre doch schade, wenn die Eltern immer dabei sein müssten, um die Kleinen vor lauernden Gefahren zu bewahren. Hundertprozentige Sicherheit gibt es nie, aber als Eltern kann man einiges tun, um Schrammen und Beulen zu verhindern.

Sicherheit geht vor Ästhetik

„Generell gilt: Weniger ist mehr“, sagt Jana Kaminski, Pressesprecherin von Vonovia, Deutschlands größtem Wohnungsunternehmen. „Nicht zu viele Möbelstücke und Spielsachen in das Zimmer schaffen, damit das Kind auch Platz genug hat.“ Was aber den Weg ins Kinderzimmer findet, sollte wohlüberlegt ausgewählt werden. Praktische und gut verarbeitete Möbel von hoher Qualität, die idealerweise mit dem Kind mitwachsen, sind langfristig günstiger. Sie sollten sicher stehen, nach Möglichkeit an der Wand festgedübelt sein und keine spitzen Ecken und Kanten haben – falls doch, bitte abpolstern. Auf einem Piratenschiff kann es hoch hergehen, da ist die Verletzungsgefahr groß. Ein weicher Boden, zum Beispiel aus Korkplatten oder ein schadstofffreier Teppich, kann ebenfalls einiges abfangen.

Auch auf hochwertige Spielsachen ohne Schadstoffe sollte man achten, um die Gesundheit des Kindes nicht zu gefährden. Produkte mit dem GS-Zeichen garantieren geprüfte Sicherheit. „Und überfrachten Sie das Zimmer nicht mit zu viel dekorativem Schnickschnack“, rät Kaminski. „Sicherheit geht vor Ästhetik.“

Baby, Kleinkind, Grundschulalter – in jeder Phase des Kinderlebens sind die Anforderungen an Sicherheit andere. Für die ganz Kleinen braucht man einen Wickeltisch mit Seitenschutz und praktischen Fächern in Greifweite für Windeln und andere Wickelutensilien. Verschluckbare Kleinteile und spitze Gegenstände außer Reichweite des Kindes aufbewahren! Spätestens wenn das Kind allmählich mobiler wird und beginnt, sich an Schränken und Kommoden hochzuziehen, müssen Sicherungen am Fenster, an Schranktüren und Schubladen her, damit es sich seine Finger nicht klemmt. Steckdosen brauchen einen permanenten Schutz, Kabel sollten sicher verlegt werden. „Versetzen Sie sich in die Perspektive des Kindes und schauen Sie, wo Gefahr droht“, sagt Kaminski. Ob man dazu unbedingt selbst durchs Zimmer krabbeln muss, bleibt einem selbst überlassen.

Aufpassen bei der Bettenwahl

Zu Beginn schlafen die meisten Kinder in einem Gitterbettchen, mit höhenverstellbarem Boden und nicht zu weit auseinander liegenden Stäben. Ist der Boden anfangs weit oben, können Eltern ihr Baby rückenfreundlich aufnehmen und ablegen. Später sollte man den Boden weit nach unten versetzen, damit das Kind beim Hampeln, Hopsen und Hochziehen nicht über den Rand kippt.

Ältere Kinder wünschen sich häufig ein Hochbett – das sollte man sicherheitshalber erst ab einem Alter von sechs Jahren erlauben. Hier ist darauf zu achten, dass die Absturzsicherung hoch genug ist, die Leiter fest steht und für nächtliche Streifzüge auf die Toilette oder ins Bett der Eltern beleuchtet ist.

Wichtig ist, dass man seine Sicherheitsvorkehrungen regelmäßig durchcheckt und an die aktuellen Bedürfnisse anpasst. Ist das Kind alt genug, kann man es auf   mögliche Gefahren hinweisen, so dass es auch selbst ein bisschen aufpasst. Aber als Pirat kurz vorm Entern eines Beuteschiffes können Sicherheitsbedenken schon mal in Vergessenheit geraten.


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